Selbsthilfegruppe Erektionsstörungen Berlin

Was sind Erektionsstörungen und ihre Ursachen?

Der Begriff Impotenz wird heute nicht mehr benutzt. Er hat einerseits einen herabwürdigenden Beigeschmack und andererseits ist er medizinisch ungenau. Fachärztlich spricht man von der Krankheit Erektionsstörung oder erektiler Dysfunktion, kurz ED, wenn es über einen Zeitraum von 6 Monaten in mehr als 70% der Versuche nicht gelingt, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten.

Einen gelegentlichen "Hänger" erlebt jeder Mann. Das kann die unterschiedlichsten Gründe haben: Müdigkeit, Sorgen, Ärger, Stress jeglicher Art. Stress ist d e r Erektionskiller überhaupt. Nicht jedem gelingt es immer, sich von allem, was tagsüber an den Nerven zerrt, freizumachen für die schönsten Momente zu zweit. Bei jungen Männern sind es überwiegend psychische Gründe, die zu einem Erektionsversagen führen. Dazu gehören Unerfahrenheit, Erwartungsängste, zu hohe Ansprüche an sich selbst und vor allem der in unserer Gesellschaft auf allen Ebenen verbreitete Mythos, dass ein richtiger Mann immer "kann". Bei älteren Männern hingegen überwiegen organische Ursachen durch hinzukommende Krankheiten und die Einnahme von Medikamenten.

Letzte Änderung: 29. Juli 2009